Dem Regen getrotzt – Jugendbreitensportspiele 2017

geschrieben von Moritz

Dem Regen getrotzt – Jugendbreitensportspiele 2017

Zwischenzeitlich hatte man den Eindruck, als würde der Regen überhaupt nicht mehr aufhören bei den diesjährigen Jugendbreitensportspielen am Wupperhof. Wer kann schon ahnen, dass ausgerechnet der 1. Juli 2017 einer der nassesten Tage seit Wochen werden würde. Aber wir wären kein richtiger Paddelclub, wenn wir uns von ein bisschen Wasser die Laune verderben lassen würden. Und so machten wir uns allen Wolken zum Trotz mit einer Gruppe von zehn Kindern und Jugendlichen im Alter von 3 bis 15 Jahren auf den Weg ins Bergische Land.

Der Bezirk V des Kanuverbands NRW hatte das ganze Wochenende zum Bootshaus der Wasserwanderer Solingen eingeladen. Am Samstag stand zunächst eine abwechslungsreiche Rallye rund um die Wupper auf dem Programm. Bei zahlreichen Spielen mussten unsere jungen Kanuten Geschicklichkeit und Ausdauer unter Beweis stellen. Und natürlich weiter dem Regen trotzen, der inzwischen geradezu sintflutartig auf uns niederging. Doch siehe da: Pünktlich zum Grillen am Abend hatte die Wasserschlacht ein Ende. Nachdem wir uns ausgiebig am Buffet gestärkt hatten, reichte die Kraft sogar noch für eine Nachtwanderung bei Taschenlampen- und Glühwurmschein.

Am darauffolgenden Sonntag ging es dann endlich aufs Wasser. Bei rund 80 Paddlerinnen und Paddlern ist das durchaus eine logistische Herausforderung. Doch auch die wurde gemeistert. Gegen Mittag waren alle Boote endlich da, wo sie hingehören. Und wie hatte es ein Teilnehmer am Vortag so treffend formuliert: “Was das Wetter angeht, sind Paddler ja komplett schizophren. Einerseits wollen sie den Regen, damit die Bäche immer Wasser haben. Aber wenn sie dann mal Paddeln, soll bitte schön immer die Sonne scheinen.” Wie auch immer: Jetzt zeigte sich, wofür die Wassermassen vom Vortag gut waren. Die Wupper hatte dadurch einen für die Jahreszeit mehr als ordentlichen Wasserstand.

Auf der gut zwölf Kilometer langen Strecke musste noch so manche Herausforderung bewältigt werden. Tennisbälle sollten durch Ringe fliegen, ein Slalomparcours befahren und ein Kehrwasser getroffen werden. Nichts davon stellte unsere jungen PCKler vor größere Probleme. Erst am Schluss, als eine perfekte Eskimorolle demonstriert werden sollte, schien es, als wäre das Wasser schlagartig nochmal um fünf Grad abgekühlt.

Doch auch ohne dieses Kunststück zeigte sich, dass wir mit einer ziemlich fitten Truppe angereist waren. Alle Teilnehmer hatten sich mehr als achtbar geschlagen. Der dritte Platz in der Gesamtwertung aller Vereine wartete als Belohnung für ein auch sonst rundum gelungenes Wochenende.

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